Den eigenen Konsum hinterfragen

Ob Blackfriday, Cybermonday oder wie man es auch immer schimpfen will, Angebote und vermeintliche Schnäpchen wohin man schaut. Dank Prime-Mitgliedschaft oder einfachem Bezahlen per Paypal, Geld ausgeben war noch nie so einfach wie heutzutage!

Ob benötigt oder nicht, der schnelle Kauf verleitet einfach zum unkontrollierten Shopping-Genuß, schließlich hat man ja durch das Super-Schnäpchen-Angebot Geld gespart – wirklich?!?!

Das hier sichtbare Ergebnis war nur ein schneller 5min-Gang durch die Wohnung. Als ich dann die gefundenen Artikel auf meinem Esstisch sammelte wurde mir erst einmal bewusst wieviel Dinge ich kaufte, ohne das ich sie wirklich und damit meine ich WIRKLICH brauche!

Drei Powerbanks, zwei Actioncams, zwei Bluetooth-Lautsprechener, zwei digitale Spiegelreflex-Kameras, ein Tablet sowie ein E-Book-Reader. Grob überschlagen habe ich dafür in Summe über 1.800.- € ausgegeben! Das entspricht dem durchschnittlichen Bruttogehalt in Deutschland 2018. 

Und was nutze ich davon aktuell noch regelmäßig? Exakt zwei Dinge, die billige kleine Powerbank, sowie den kleinen Bluetooth-Lautsprecher. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich all die anderen Artikel überhaupt nicht nutze, aber alleine schon die Tatsache, dass ich das meiste doppelt habe zeigt mir nur umso mehr, wie man doch selbst ständig das Opfer der Marketingexperten wird. 

Ein Grund mehr meinen eigenen Konsum öfter zu hinterfragen! Aktuell versuche ich dies dahingehend zu reduzieren, dass ich einen Bedarf z.B. auf einem „Wunschzettel“ digital parke. Einfach mal die oft zitierte „Nacht“ darüber schlafen und nicht aus dem Affekt heraus bestellen.

Zeit den einen oder anderen Artikel zu verkaufen – den Haushalt zu „entmisten“ und dabei noch Geld auf die hohe Kante legen!

Wie steuerst du deinen Konsum? Mistest du regelmäßig aus, oder wie lässt du es gar nicht erst soweit kommen?

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